Fastenpredigtreihe anders wachsen - Verlust und wie wir damit umgehen
Sabine Lessig - Verlust der künstlerischen Anerkennung
Kath. Kirche St. Josef, St.-Josef-Str. 14, 83607 Holzkirchen
Kursnummer : 17807
Sabine Lessig - Fastenpredigtreihe anders wachsen – Verlust und wie wir damit umgehen: „Verlust der künstlerischen Anerkennung“ (s. auch S. 75ff) Früher waren es Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer und Werner Tübke, heute ist es insbesondere Neo Rauch, die die Leipziger Schule international berühmt gemacht haben. Sabine Lessig studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Werner Tübke und erlangte so die handwerkliche Perfektion, die ihren Werken eigen ist. Seit 1986 lebt sie mit ihrer Familie in Bayern. Sie war in der DDR bekannt und erhielt eine Reihe staatlicher Aufträge. „Ich bin durch die Maschen gefallen“, sagt Sabine Lessig. „In der DDR war ich unangepasst, habe mich gewehrt und wurde betrogen.“ Aber sie war als Künstlerin anerkannt. Heute aber sind ihre Auftragswerke verschollen, das Kulturgut wird als unbedeutend erachtet und sogar bei eBay verramscht.
Sabine Lessig studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, unter anderem bei Werner Tübke (Leipziger Schule), legte 1976 das Diplom ab und ist seitdem freiberuflich als Malerin tätig. In der DDR erhielt sie zahlreiche staatliche Aufträge. Eines ihrer zentralen Themen waren Geburt und Operation. Nach der Ausreise nach Bayern war sie als Malerin, Restauratorin, Illustratorin tätig, ist Mitglied des BBK Bayern. Sie machte eine Ausbildung zur Therapeutin Psychotherapie und arbeitet auch als Kunsttherapeutin. Daneben war sie für die Shoa Foundation tätig, sprach mit Überlebenden des Holocaust und veröffentlichte die Interviews. Sie lebt mit ihrem Mann in Seefeld bei Starnberg.
Musikalische Umrahmung: Theresa Bichlmaier
Eintritt frei – Spenden an die Fastenpredigtreihe willkommen